Historie

Zur Geschichte des RuFV machte im Jahr 1970 der damalige Vorsitzende Harald Pulvermann folgende Aufzeichnungen:

„Anläßlich des 50jährigen Jubiläumsgeländerittes und nachfolgendem Reiterball am 7. November 1970 versuchte ich, Harald Pulvermann, als derzeitiger 1. Vorsitzender, einen kurzen Überblick über die Vergangenheit mit einigen Hinweisen auf die Zukunft zu geben. 

Aufzeichnungen über die Geschichte des Vereins gibt es leider nicht, sie sind wahrscheinlich bei einem Feuer im Hause Stender verbrannt. Richard Danker aus Stubben, unser z.Zt. einziges Ehrenmitglied, sowie Paul Hamann, Bahrenhof, haben mir aus dem Gedächtnis etwa folgendes erzählt:

Am 19. Februar 1920 wurde die Gründung eines Reitervereins innerhalb des landwirtschaftlichen Vereins ostwärts der Trave in Altengörs beschlossen. Die offizielle 1. Mitgliederversammlung mit über 100 Personen fand im April desselben Jahres statt. Als Gründer sind folgende Herren zu nennen:

Gustav Hamann, Bühnsdorf, (der 1. Vorsitzende)
Gustav Blunk, Altengörs, (2. Vorsitzender)
Willy Lüthje, Traventhal (Schriftführer)
Heinrich Molt, Neuengörs (Reitlehrer)
Richard Danker, Stubben (Reitlehrer)

Damals bestanden die Abteilungen aus 12 Reitern. Das erste Turnier wurde bereits 1921 in Traventhal veranstaltet.

In Neuengörs befand sich im Hintergrund der Firma Stender eine Kiesgrube. 2/3 dieser Grube gehörte der Gemeinde Neuengörs und ein Drittel der Gemeinde Söhren. Neuengörs stellte seinen Anteil dem Reiterverein unentgeltlich zur Verfügung, während Johannes Schmidt, Bahrenhof, für 100 Mark den Anteil der Gemeinde Söhren kaufte und an den Reiterverein verschenkte. Der hieraus gebaute Reitplatz wurde von den Bauern der Gemeinden Neuengörs, Altengörs, Gross- und Klein Gladebrügge, Dreggers, Wakendorf I, Bahrenhof, Bühnsdorf, Stubben, Söhren und Mielsdorf mit Hand- und Spanndiensten erstellt. Richard Stender hatte großen Anteil an dieser Entstehung des Platzes, die beiden Reitlehrer hatten die Aufsicht dabei.

1924 nahmen Reiter des Vereins an den Wettkämpfen der Deutschen ländlichen Reiterei in Berlin teil. Es wurde zu einem großen Erfolg, jedoch bin ich nicht in der Lage, Einzelergebnisse zu nennen.

1925 hatte der Verein seinen bisher einzigen Toten bei der Ausübung des Reitsports zu beklagen. Der Vorsitzende Gustav Hamann auf dem Turnier in Segeberg tödlich.

1925 wurde der Gedenkstein zu Ehren des tödlich verunglückten Vorsitzenden vom Grafen Brockdorf-Ahlefeld, Ascheberg, geweiht. Gleichzeitig die Standarte. Unter dem Stein befindet sich eine Urne mit einer Urkunde, aus der zu ersehen ist, wer am Bau des Reitplatzes gearbeitet hat und Gespanne stellte.

Bis 1933 wurde stets aktiv geritten und ein reges Vereinsleben betrieben. Nach der Machtübernahme der NSDAP bildete sich ein SA Reitersturm unter Führung von Richard Danker, während das eigentliche Vereinsleben in den Hintergrund trat.

1939 zog der Nachwuchs unserer Mitglieder in den 2. Weltkrieg. Nur wenige kehrten nach dem Totalen Zusammenbruch 1945 nach und nach körperlich und seelisch zerrüttet zurück. Wieder wurde das Haus Stender Mittelpunkt des Vereins und Vorsitzender Gustav Stolzenburg und Reitlehrer Kuno Schlätel stellten das Abteilungsreiten und den Reitbetrieb wieder auf die Beine.

Seit 1948 fanden wieder Kreisturniere, seit 1949 Landesturniere statt. Nachfolger von Kuno Schlätel wurde Fritz Rohlf aus Bühnsdorf, Nachfolger von Gustav Stolzenburg wurde 1949 Gustav Härmand, Dreggers.

An allen Kreisturnieren seit 1948 war der Verein beteiligt, desgleichen an allen Landesturnieren seit 1949 bis auf 1951 und 1970. Von 1960 bis 1970 ist Harald Pulvermann, Bahrenhof, Nachfolger von Gustav Härmand. Reitlehrer Fritz Rohlf ist mit seinen Reitern der größte Erfolg beschieden, indem er 1960, 1962 und 1964 als Sieger aus dem Wettkampf der Reit- und Fahrvereine hervorgehen konnte. Die gesamten Placierungen und Erfolge seit 1948 sind aus den Protokollen, geführt von Willy Schuldt, Neuengörs, zu entnehmen.

Hiermit schließe ich den sicher unvollständigen Bericht über die Vergangenheit ab. Er soll Ersatz sein für die verlorenen Protokolle aus fast drei Jahrzehnten.“

Bahrenhof, d. 7. Nov. 1970
H. Pulvermann

Am 27.5.1996 feiert der RuFV seinen 75. Geburtstag mit reiterlichen Darbietungen und eine großen Anzahl von Ehrengästen in der Reitbahn. Die 1. Vorsitzende Renate Stahnke hält folgende Rede:

„Meine sehr verehrten Damen und Herren! 

Heute gedenken wir der 75 Jahre, die unser RuFV Neuengörs u. Umg. besteht. Uns erfüllt diese Zahl mit Stolz, allemal ist sie Grund genug, ein Fest zu begehen.

So ganz sicher sind wir uns ja nicht, was das tatsächliche Gründungsdatum angeht. In einem Sonderdruck des Heimatkundlichen Jahrbuches für den Kreis Segeberg aus dem Jahre 1967 schreibt Dr. Viergutz, Regierungsrat und Landespferdezuchtleiter a.D., das Jahr 1921, was sich mit einer Eintragung in das erste Protokollbuch unseres Vereins durch den damaligen Schriftführer Volker Schuldt, Neuengörs, deckt.

Den Aufzeichnungen unseres langjährigen Vorsitzenden, Herrn Harald Pulvermann, Bahrenhof, entnehmen wir das Jahr 1920.

Sämtliche Unterlagen zur Geschichte des Vereins bis 1945 sind wahrscheinlich bei einem Feuer im Hause Stender verbrannt.

Wie dem auch sei, ob nun 1920 oder 1921: Auf keinen Fall sind wir zu früh…

Den Rückblick auf dieses sehr lange, traditionsreiche Zeit möchte ich mit einem längeren Zitat aus der von Harald Pulvermann 1970/1980 verfassten Chronik beginnen:

Am 19. Februar 1920 wurde die Gründung eines Reitervereins innerhalb des landwirtschaftlichen Vereins ostwärts der Trave in Altengörs beschlossen. Die offizielle 1. Mitgliederversammlung mit über 100 Personen fand im April desselben Jahres statt. Als Gründer sind folgende Herren zu nennen:

Gustav Hamann, Bühnsdorf, (der 1. Vorsitzende)
Gustav Blunk, Altengörs, (2. Vorsitzender)
Willy Lüthje, Traventhal (Schriftführer)
Heinrich Molt, Neuengörs (Reitlehrer)
Richard Danker, Stubben (Reitlehrer)

Damals bestanden die Abteilungen aus 12 Reitern. Das erste Turnier wurde bereits 1921 in Traventhal veranstaltet.

In Neuengörs befand sich im Hintergrund der Firma Stender eine Kiesgrube. 2/3 dieser Grube gehörte der Gemeinde Neuengörs und ein Drittel der Gemeinde Söhren. Neuengörs stellte seinen Anteil dem Reierverein unentgeltlich zur Verfügung, während Johannes Schmidt, Bahrenhof, für 100 Mark den Anteil der Gemeinde Söhren kaufte und an den Reiterverein verschenkte. Der hieraus gebaute Reitplatz wurde von den Bauern der Gemeinden Neuengörs, Altengörs, Gross- und Klein Gladebrügge, Dreggers, Wakendorf I, Bahrenhof, Bühnsdorf, Stubben, Söhren und Mielsdorf mit Hand- und Spanndiensten erstellt. Richard Stender hatte großen Anteil an dieser Entstehung des Platzes, die beiden Reitlehrer hatten die Aufsicht dabei.

1924 nahmen Reiter des Vereins an den Wettkämpfen der Deutschen ländlichen Reiterei in Berlin teil. Es wurde zu einem großen Erfolg, jedoch bin ich nicht in der Lage, Einzelergebnisse zu nennen.

1925 hatte der Verein seinen bisher einzigen Toten bei der Ausübung des Reitsports zu beklagen. Der Vorsitzende Gustav Hamann auf dem Turnier in Segeberg tödlich.

1925 wurde der Gedenkstein zu Ehren des tödlich verunglückten Vorsitzenden vom Grafen Brockdorf-Ahlefeld, Ascheberg, geweiht. Gleichzeitig die Standarte. Unter dem Stein befindet sich eine Urne mit einer Urkunde, aus der zu ersehen ist, wer am Bau des Reitplatzes gearbeitet hat und Gespanne stellte.

Bis 1933 wurde stets aktiv geritten und ein reges Vereinsleben betrieben. Nach der Machtübernahme der NSDAP bildete sich ein SA Reitersturm unter Führung von Richard Danker, während das eigentliche Vereinsleben in den Hintergrund trat.

1939 zog der Nachwuchs unserer Mitglieder in den 2. Weltkrieg. Nur wenige kehrten nach dem Totalen Zusammenbruch 1945 nach und nach körperlich und seelisch zerrüttet zurück. Wieder wurde das Haus Stender Mittelpunkt des Vereins und Vorsitzender Gustav Stolzenburg und Reitlehrer Kuno Schlätel stellten das Abteilungsreiten und den Reitbetrieb wieder auf die Beine.

Im Mai 1947 findet die erste Mitgliederversammlung nach dem Krieg mit 35 aktiven Mitgliedern statt. Vorsitzender wird August Rohlff. Bereits am 22.Juni desselben Jahres wird ein Reiterfest zwecks Mitgliederwerbung durchgeführt. Die damalige Schriftführerin Elfriede Stender schreibt:

Der Erfolg übertraf weit unsere Erwartungen, denn es wurden über 50 passive Mitglieder aufgenommen. Das Reiterfest fing nachmittags um zwei Uhr mit dem Vorführen der beiden Reitabteilungen an. Anschließend folgte Jagdspringen, der Raub der Sabinerinnen, Schnellsatteln und Ponyrennen. Das Ponyrennen war am interessantesten, denn die Jungens purzelten laufend, was natürlich großen Beifall fand. Leider war das Wetter nicht allzu schön, denn es regnete während der ganzen Vorführungen, aber trotzdem konnten wir 1300 Zuschauer auf dem Festplatz aufweisen.

1948 übernimmt Gustav Stolzenburg, Bahrenhof, das Amt des 1. Vorsitzenden, bereits ein Jahr später wird Gustav Härmand, Dreggers, sein Nachfolger .

Auf dem ersten Kreisturnier 1948 gewinnt der RuFV den Abteilungswettkampf. So wurde 1949 auf dem Kreisturnier die neue Standarte des Reiterbundes Segeberg von den Neuengörsern unter Reitlehrer Kuno Schlätel auf den Platz geführt. 1950 und 1952 konnte sie erneut nach Neuengörs geholt werden.

1949 findet das erste Landesturnier nach dem Krieg statt, die Neuengörser können sich auf dem Kreisturnier für das Landesturnier qualifizieren, denn je nach Vereinszahl der Reiterbünde durften diese ein, zwei oder drei Mannschaften zum Saisonhöhepunkt entsenden. Geritten wird mit 8 Reitern ( 2 Ersatzreiter), 4 der Reiter dürfen nicht vor 1925 geboren sein – die vergangene NS-Zeit wirft ihre Schatten. So kommt es, dass mancher Reiter in Neuengörs einfach gar nicht älter wird…

Die Abteilungsaufgabe dauert 20 Minuten, von jedem Reitlehrer selber zusammengestellt, wobei es bestimmte Lektionen zu erfüllen gab. Je 2 Reiter absolvieren die Teilprüfungen Dressur, Springen, Gelände und Fahren. Auf Anhieb gelang der Abteilung mit den Reitern Walter Grell (Traventhal), Gustav Härmand (Dreggers), Paul Rudolf Hamann (Bahrenhof),H. Hinsch (Seefeld), H.- Pingel , Fritz Rohlff (Bühnsdorf), H.J. Rottgardt (Altengörs), Otto Schenkowitz, Elfriede Stender (Neuengörs) und Hans Stender (Neuengörs) unter Reitlehrer Kuno Schlätel (Neuengörs) der 2. Platz!

Nachfolger von K. Schlätel wird Fritz Rohlff. “Reiterfritz” wie wir ihn heute noch gerne nennen, wenn wir in guter Erinnerung von ihm sprechen. Ihm ist bis heute der größte Erfolg beschieden: Neben 6 Kreismeistertiteln kann er 1960, 1962 und 1964 als Sieger aus dem Wettkampf der Reit- und Fahrvereine des Landes Schleswig-Holstein hervorgehen.

Inzwischen gab es eine feste Abteilungsaufgabe und für jeden Reiter eine selbst erwählte Einzellektion, danach fand man sich zur Abteilung wieder zusammen. Ein besonderer Höhepunkt der Neuengörser war Das-Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen im Galopp in der Abteilung!! In der Teilprüfung Fahren hatte die Mannschaft mit Hans Stender und Hermann Teege, der von 1960 bis 1964 der erfolgreichste Teilnehmer an Fahrprüfungen war, eine feste Bank.

1960 übernimmt Harald Pulvermann, Bahrenhof, den Vorsitz. Dieses Amt bleibt bis 1978 in seinen Händen.

Bei Durchsicht der Jahresberichte der 60iger Jahre fällt auf, dass die Platzierungen der verschiedenen Abteilungen festgehalten sind, dass aber die Namen der Reiter nicht erwähnt werden. Es war ein Prinzip in Neuengörs, dass man für den Verein ritt. Der Verein siegte, nicht der einzelne Reiter. Er war der Glückliche zu nennen, der den Verein vertreten durfte.

Ich möchte diesen Gedanken nicht idealisieren, aber ich möchte den Aktiven heute mit auf den Weg geben, dass sich jedes Vereinsmitglied als Kreismeister oder Landessieger fühlen darf, denn schließlich können wir nur unseren Reitbetrieb nur mit Hilfe der vielen fördernden Mitglieder aufrechterhalten. An dieser Stelle möchten wir den fördernden Mitgliedern ausdrücklich für ihre ununterbrochene Treue danken. In Zukunft wollen wir alle Mitglieder ein wenig mehr informieren, wie es den Neuengörsern ergangen ist, damit jeder weiß, als was oder wir er sich fühlen darf…

Nach 1965 wandelt sich das Bild der Aktiven erheblich, viele junge Reiter rücken nach, die älteren haben sich vom Turniersport zurück gezogen. Nach einer Zeit gelingt es den Jungen in die großen Fußstapfen der “Alten” hineinzuwachsen, wie der 2. Platz auf dem Landesturnier 1973 beweist.

Ein weiteres Prinzip der Neuengörser war es, den schwächeren Reiter auf das bessere Pferd zu setzen, den guten Reiter auf das schwierigere. So wurden gerade die Jugendlichen noch 14 Tage vor dem Turnier umgesetzt, bis eine gute Lösung für eine optimale Platzierung gefunden wurde. Mit diesem Rezept war auch später Heike Petersen, Bebensee – fr. Traventhal, erfolgreich.

Am Anfang der 70er Jahre tut sich eine neue Sparte im Verein auf: Unter der Leitung von Günter Schütt, Klein Rönnau, startet erstmalig 1972 eine Voltigiergruppe auf dem Landesturnier. In kurzer Zeit wächst die Truppe, es müssen sogar Kinder abgewiesen werden. Einen Teil der Kinder übernimmt Udo Bardowicks, Traventhal, 1974 wird er Spartenleiter Voltigieren. Ein Pferd wird angeschafft und durch gute kontinuierliche Arbeit ist die Voltigiergruppe für mehrere Jahre die erfolgreichste Sparte des Vereins. Einzellandesmeistertitel, Silbermedaillengewinn und Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sprechen für sich.

1978 wird Hans Stender, Neuengörs, Nachfolger von Harald Pulvermann, der fortan Ehrenvorsitzender des Vereins ist.

Mitte der 70er Jahre tauchen die ersten erfolgreichen Ponyreiter in den Jahresberichten auf. Eine weitere Sparte belebt die Vereinsarbeit, eine Sparte, die sich im Laufe der Zeit bis heute einen Namen machen konnte. Nach Helmut Fock, Altengörs, übernimmt Hinrich Rieken, Bühnsdorf, die Ausbildung. Ein erster Erfolg ist der 2. Platz auf dem inzwischen etablierten Landesponyturnier 1984. (Schon damals ging “Felix” in der Abteilung mit, auch heute ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.)

1993 wechselt erneut die Vereinsführung, Jochen Wittern, Steinbek, übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden. 

Die Ponygruppe wächst weiter, sodass mit meiner Person neben Hinrich Rieken ein zweiter Ausbilder für die Gruppe 1988 eingesetzt wurde – auch bei den Junioren fand sich mit Karen Peper, Bad Segeberg, ein neuer Ausbilder.

Der Gewinn der Landes-Pony-Standarte 1992 und 1993 ist die bisherige Krönung dieser Zusammenarbeit.

Unter der Führung des 1988 gewählten 1. Vorsitzenden Jürgen Stender, Neuengörs, wird das Projekt “Bau eines Dressurviereckes” vorangetrieben und zum Abschluss gebracht. Hans Hinrich Lüthje, Neuengörs, stellt dem Verein einen Teil seiner Ackerfläche gegen Pacht zur Verfügung. Hier lässt es sich gut reiten und unterrichten, nur der Ostwind hat es an manchen Tagen in sich…

Der Springplatz wird ein wenig verändert: Der große, breite Wassergraben, den keiner mehr so recht überfliegen wollte, wird unter Schwerstarbeit eingeebnet und es entsteht neben dem Billard ein feiner einladender Graben.

Reiterfeste, Ringreiten, Turniere, Kreismeisterschaften und viele, viele Trainingseinheiten hat dieser Platz miterlebt. Möge es eine ganze Weile noch so weiter gehen.

In einer Zeit, wo der Einzelne sich immer wichtiger, das Allgemeinwohl und die Kameradschaft immer unwichtiger werden, versuchen wir in Neuengörs das Reiten in der Gemeinschaft zu pflegen, ganz im Sinne der Tradition, die ich mit meinen Worten heute an diesem speziellen Tag deutlich machen wollte.

Es gäbe noch viele erfolgreich Reiter zu nennen, auf die wir sehr stolz sind. Sie hier im Einzelnen zu benennen, würde den Rahmen sprengen. Wichtig aber ist den Ausbildern für ihren unermüdlichen Einsatz, den Mitgliedern für ihre Treue und den ehrenamtlich Tätigen für ihre Mithilfe zu danken.

Meine sicher unvollständigen Ausführungen möchte ich schließen mit dem Wunsch, dass der Verein weiterhin aktive Mitglieder in seinen Reihen hat, die mit ihren ganz unterschiedlichen Fähigkeiten in ganz unterschiedlichen Weise zum Weiterleben des Vereins beitragen; dass wir weiterhin in der Lage sind mit Hilfe der fördernden Mitglieder eine auf eine breite Basis gestellte Jugendarbeit zu leisten, und, dass wir uns in 25 Jahren hier an dieser Stelle wieder sehen!

Renate Stahnke, 27.5.1996

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